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Impact News

DDP sagen "Ehrlich & Laut" Festival ab!

Statement der Band.

16.02.11 11:31

"Diktatoren" Quiz auf der Impact Facebook SEite

Welcher Diktator bist du?

28.01.11 17:02

Ruhrpott Rodeo Video online!

Slime, Wizo und Impact auf dem Ruhrpott Rodeo Open Air in Hünxe!!

17.06.10 11:56

Banner Roulette vs. Russisch Roulette

Wird der arme Fichli überleben?

10.03.10 15:46

Kommando Kap Hoorn live 2010!!

Bremen, Force Attack, Break the Silence Festival!

01.02.10 14:25

Impact beim Punk im Pott 2009

Video vom PIP 2009 in Oberhausen!!

11.01.10 14:44

DDP - Das etwas andere Interview

Die lang erwartete neue Platte von ddp wird im September 2008 erscheinen. 3 lange Jahre nach dem erfolgreichen Vorgänger ?ddp?, der die Umbenennung von ?der dicke polizist? in ?ddp? einleitete, erscheint ?Alexithymie? dann auf Impact Records.Das erste Mal in der Bandgeschichte gönnten sich die vier Jungs aus Koblenz, Köln und mittler-weile Berlin einen Produzenten. Uwe Sabirowsky, der schon bei namhaften Bands wie den Beatsteaks, Thumb und No Doubt an den Reglern saß, festigte den ddp-Sound der letzten 15 Jahre und unterstützte dabei stets das Besondere. So entstanden 13 Songs, die energiegeladen rüberkommen, doch aber keine Gefühle auslassen und sich vor Nichts und Niemandem verstecken müssen. Exklusiv für euch haben wir die Herren von ddp gebeten, zu jedem der neuen Tracks auf dem Album einige Zeilen zu schreiben.

Alexithymie:Titelsong der gleichnamigen Platte. Ein sehr experimentelles Stück ? düster und doch fröhlich, abstrakt und doch so klar! Eben ?Keine Worte über Gefühle, denn ab jetzt war ALLES wie es bleibt!? Damit das Ganze noch kranker klingt, wurden die Strophen von Schmatzel durch einen Gitarrenverstärker eingesungen.

Datum auf der Rechnung: Der endlose Kampf gegen das Böse - bis Horizonte brennen! Thematisch nichts Neues, aber zeitlich angepasst. Die musikalische Umsetzung der Strophen erinnert ein wenig an vergessene Hardcoregefühle, die eng umschlungen vom typischen ddp-Refrain in ihrer NochNichtDagewesenheit etwas Einzigartiges darstellen.

Erkenntnis: Ein trauriges Mid-Tempo-Stück mit ganz viel Liebeskummer, 8 Gitarrenspuren und absolut radiotauglich. Poppiger als Juni, Juli und Silbermond zusammen!

Django und ein Fass voll Blut: Eigentlich mit dem Titel ?Tagträumer? als ziemlich schnelle Rocknummer geplant, konnte der Song im Studio weder uns, noch Uwe begeistern. Die Idee vom ?Bonanza-Bass? kam auf. Und wenn schon ?Bonanza-Bass?, warum dann nicht noch Westerngitarren? Und wie wär´s mit Country-Gesang? Der Titel stammt von unserem neuen Merchandiser Schäng: ?Also für mich klingt das wie Django und ein Fass voll Blut!? Hätten wir alle ein Stück mehr Clint Eastwood in uns wäre die Welt gerettet...

Kummerkasten: Jeder von euch hat sicherlich einen in seiner Wohnung hängen, denn Weinen ist bequemer als Handeln... Zu Beginn des Songwritings hatten wir uns geschworen, die schnellste und härteste ddp-Platte aller Zeiten zu machen. Keine Balladen, kein Rumgejammere - nur Metal! Aus dieser Zeit stammt unser ?Kummerkasten?. Am Arrangement sind wir fast verzweifelt. Da war diese wunderschöne zweite Bridge, die aber einfach nicht passen wollte. Die Idee kam auf, einen völlig neuen Song daraus zu basteln. Zehn Minuten später war ?Desperate Übermorgen? fertig.

Desperate Übermorgen: Was soll man schon fühlen, wenn man auf der Straße lebt und die Hoffnung auf ein gutes Ende schon längst begraben ist. Dieser Song ist textlich sowie musikalisch nah an den bisherigen zwei Versionen von ?Großstadtfenster? angesiedelt, steht aber völlig autark für sich! Ist das traurigste und melancholischste ddp-Stück aller Zeiten. Ziel war es, eine Gitarrenmelodie a la ?Sweet Child O Mine? zu kreieren, die sich durch das Gehör in die Tiefen des Gehirns bohrt.

Ein Rat: Manche Menschen bezahlen Millionen US-Dollar, um Urlaub auf dem Mond zu machen. Wir klauen einfach ein Auto! Der Song hat Ambitionen, Titelsong eines Roadmovies zu werden. Tragender, gleichbleibender Sound, der durch synthetische Klänge die Neue Deutsche Welle noch mal kurz aufleben lässt. Man beachte den revolutionären Rythmuswechsel im letzten Refrain nach Oasis-Vorbild!

 

999: Zwei Menschen, die sich lieben, aber die nicht zusammen sein können, nur weil fast 700 km Entfernung zwischen ihnen liegen.Köln-Berlin ohne Rückfahrtschein! Wer hätte das gedacht? Musikalisch ist der Song eine Mischung aus perfekter, hochgeschätzter Einfachheit a la Ramones gepaart mit Major Heusers BAPgitarre.

Café Central: Unser Beitrag zur Diskussion um neue Überwachungsmethoden. Willkommen im Leben aus Glas! Aufgrund der musikalischen Dramaturgie, spricht dieser Song beim Zuhörer unterdrückte Gefühle, wie Wut, Angst und vor allem Panik an.

Immer weiter: Und dann triffst Du Deinen alten Bekannten wieder und musst feststellen, dass sich seine Persönlichkeit kein Stück weiter entwickelt hat. Worüber soll man sich noch unterhalten, wenn die gemeinsame Basis nicht mehr vorhanden ist?

40 Jahre 68: Ein Lied zum 40jährigen Geburtstag des Jahres 1968. Themen, die eh und je schon aktuell waren, finden ihren definierten Ursprung in den 60iger Jahren. Man ging auf die Straße, man redete von Revolution und man tat auch was dafür. Und heute? Wofür seit ihr eigentlich, wenn ihr dagegen seit? "Macht kaputt was EUCH gehört"! Ihr seit mehr hippielike als Dutschke!

Raus: Härter als Motörhead, lauter als Manowar ist diese Nummer. The Kollege von ?Blinker Links? erhielt den Auftrag, auf seiner Gitarre abzumetzeln bis die Finger bluten. Auftrag grandios erfüllt! Täglich wartet man auf den Durchdreher. Denn man will doch schon so lange RAUS aus dieser Tristesse!

Triolgie: Das traurigste Ende ist irgendwann zum Lachen. Es könnte ja jederzeit noch schlimmer kommen...Es gibt immer eine Fortsetzung zu einem erlebten Ereignis oder Gefühl. Meist, und das ist stets die Hoffnung, ist diese eine bessere.

Kopf Seele Nichts: Einen Song, den es eigentlich gar nicht gibt! Oder auch der ?Last Minute Song? genannt! Während den Aufnahmen der Akustikgitarren wurde eine Jamsession einer neuen Songidee mitgeschnitten. Später stellte sich überraschend heraus: ?Das ist ja ein Song!? Dank Tobias Konolds Programmierung ist dies das erste ddp-Stück mit elektronischen Beats.